Die Junge Liste Öfferlbauer, die zum ersten Mal zu den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Pasching antritt, hat am Donnerstag ihren Wahlvorschlag abgegeben. Paschings neue Mitbürger*innenbewegung überrascht mit einem besonders breiten Kandidatenfeld. Nie zuvor schickte eine Paschinger Bürgerliste mehr Kandidaten ins Rennen.

Paschings unabhängige „Junge Liste“ konnte insgesamt 19 Mitbürger*innen für eine Gemeinderatskandidatur begeistern. „Wir haben Leute aus der örtlichen Wirtschaft, aus den Schulen, den Vereinen und vom Stammtisch auf der Liste. Kurz gesagt, sind wir eine Bewegung aus der Mitte unserer Mitbürger*innen und repräsentieren diese auch“, freut sich der Langholzfelder Marco Haderer, der hinter Bürgermeisterkandidat Peter Öfferlbauer auf dem zweiten Listenplatz ins Rennen geht.

Dass trotz jungen Alters ausreichend Erfahrung und Qualifikation vorliegen, lebt mit Peter Öfferlbauer der Spitzenkandidat der unabhängigen Jungen Liste selbst vor. Der 30-jährige Unternehmer, der über sechs Jahre Erfahrung im Gemeinderat verfügt, ist ausgebildeter Jurist, die Abschlussarbeit wurde im für die Gemeindearbeit relevantesten Bereich, dem Verwaltungsrecht, verfasst. Darüber hinaus schickt die „Junge Liste“ unter anderem drei Pädagogen ins Rennen. „Das unterstreicht unsere hohen Ambitionen im Bereich der regionalen Jugend- und Familienpolitik“, so Paschings unabhängiger Bürgermeisterkandidat Peter Öfferlbauer.

Bewegung für alle Altersgruppen

Mit Edina Rasidovic auf Listenplatz drei hat eine engagierte junge Frau, die sich in Pasching mit ihrem hartnäckigen Einsatz für Lösungen im Bereich Verkehr bereits einen Namen gemacht, beste Chancen auf einen Einzug in den Gemeinderat. Der zweifachen Mutter sind neben dem Einsatz für Verkehrslösungen vor allem Familienangelegenheiten ein großes Anliegen. „Ich bin froh, dass wir mit Edina eine weitere herausragende Persönlichkeit für eine Kandidatur an der Listenspitze gewinnen konnten. Alle 19 Kandidaten sind ein gewaltiges Update für Pasching.“

Dass die Junge Liste keineswegs ausschließlich Jugendliche und Jungfamilien ansprechen will, unterstreicht der Umstand, dass auch Kandidaten anderer Altersgruppen gewonnen werden konnten. So scheinen beispielsweise zwei Vertreterinnen der Generation 40+ auf. „Als neue Kraft der Mitte sprechen wir neben Jugend, Nachhaltigkeit und Verkehr auch weitere brennende Themen wie etwa den völlig aus dem Ruder gelaufenen Wohnbau bzw. die Flächenversiegelung an. Es ist es uns wichtig, zukunftsorientierte Gemeindepolitik für alle Generationen zu machen“, so Öfferlbauer, der etwa auch einen Postpartner sowie einen Altersheim-Ableger für den Ortsteil Pasching fordert.

Die Junge Liste Öfferlbauer finanziert ihren gesamten Wahlkampf aus Eigenmitteln und legt als einzige politische Kraft der Region ihre Einnahmen- und Ausgabenrechnung auf ihrer Homepage offen.